10Mark71Viele Menschen die das Ende der DDR als Jugendliche oder Junge Erwachsene miterlebt haben, kennen aus dem eigenen Erleben sicher nur die DDR Geldscheine die es bis zum „Ende“ gab. Ich selbst kenne noch eine Geldscheingeneration davor. Doch in der Geschichte haben die Scheine noch öfter Ihr aussehen geändert.



1947 entsteht in der Sowjetischen Besatzungszone die „Volkskongressbewegung für Einheit und gerechten Frieden“, aus ihr geht im März 1948 der 1. Deutsche Volksrat hervor. Hier beginnt die Geschichte des DDR Geldes, noch vor der Gründung der DDR 1949.
Am Anfang gab es keine eigene DDR Banknoten, so wurden 1948 als Zwischenlösung die alten Reichsbanknoten und Reichsbankscheine des III. Reiches mit Klebemarken versehen, die nun die jeweilige Wertziffer und das Jahr 1948 trugen.

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Ende 1948 gab es die ersten DDR Geldscheine die noch die Bezeichnung DM trugen, zu dieser Zeit gab es auch 50 Pfennig, eine und zwei Mark Scheinen. 1955 wurden die Geldscheine farblich verändert, die Motive auf den Scheinen blieben die Gleichen.

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1964 kamen dann ganz neue Scheine in Umlauf, die Bezeichnung war dann auch nicht mehr DM, sondern MDN (Mark der Deutschen Notenbank).

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Zwischen 1971 und 1975 kamen dann die Geldscheine in Umlauf, die es bis zum Ende der DDR gab. Mit diesen Scheinen wurde auch aus dem Währungskürzel MDM schlicht ein M für Mark. Etwa 1985 wurden auch 200 und 500,- Mark Noten gedruckt, die jedoch nie in den öffentlichen Zahlungsverkehr gelangten.

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