Hier wollte die NVA den Atomschlag überleben.
Der geheime DDR Bunker kann besichtigt werden.

In der Nähe von Bad Freienwalde (Wollenberg) ist im Wald ein Vermögen versteckt. Für 75 Millionen Mark buddelte die DDR den höchst geheimen Atombunkers (Tarnname Tushurka) in den Semmelberg.

Für manche Leute ist „Tushurka“ ein historisches Studienobjekt, für viele andere aber Ostalgie pur. Der Bunker gehörte zum Nachrichtensystem des Warschauer Paktes. Dieses Netzwerk verband die obersten Militärs der Ostblockstaaten miteinander. „Tushurka“ ist die letzte erhaltene Troposphären-Funkstelle auf dem Gebiet der Ex DDR.

Bis 1990, also auch noch nach dem Mauerfall, hielten hier 52 NVA Bedienstete die Stellung, vom hochrangigen Offizier bis hin zur Küchenhilfe. Das alles hinter Türen die selbst die Druckwelle eins Atomschlages ausgehalten hätten. Das Objekt war gut gesichert durch einem Starkstrom-Zaun (20 000 Volt).

Von Oktober 1990 bis 2002 übernahm die Bundeswehr „Tushurka“. Danach wurden die oberirdischen Gebäude als Asylbewerberheim, Gewerbeobjekt und Katastrophenschutzlager genutzt und die Anlage verfiel langsam. Bunker Liebhaber machten sich für den Erhalt der Anlage stark und führen seit 2004 durch das Relikt aus der Zeit des Kalten Krieges.

Mehr Infos zu diesem historischen Objekt http://bunker-wollenberg.de

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