zahlboxDas Fahrgeld für den öffentlichen Nahverkehr war in Ostberlin wohl aus heutiger Sicht mehr symbolisch. Eine Fahrt in Bus und Bahn kostete für Erwachsene 20 Pfennig und für Kinder 10 Pfennig. Die Fahrpreise waren, wie fast alles Andere auch vom Staat subventioniert. Ein kostenloser Nahverkehr wäre dem Staat weitaus billiger gekommen als dieser symbolische Preis, denn allein die Kosten für Personal und Wartung von Fahrkartenautomaten oder Zahlboxen lagen weit über den Fahrgeldeinnahmen. Mehrere Preisstufen gab es lediglich im S-Bahnbereich, aber auch hier kostete die normale Fahrt 20 bzw. 10 Pfennig.

kartesbahnIn Bus und Bahnen gab es ab etwa Anfang der siebziger Jahre keine Schaffner mehr, stattdessen wurden Zahlboxen installiert. Die Zahlbox war ein simpler mechanischer „Kasten“ in dem man sein Fahrgeld ein warf und mit einem Hebel seinen Fahrschein zog. In der Realität landeten in der Zahlbox statt Geld auch reichlich Knöpfe, Kronkorken und andere Gegenstände die halt beim einwerfen wie Geld klapperten. Einen Fahrschein konnte man natürlich auch ziehen ohne dass man überhaupt etwas in die Zahlbox steckte. Nicht nur im Nahverkehr sondern auch in einigen anderen Einrichtungen wie z.B. in Strandbädern gab es Zahlboxen. Die Spanne zwischen Nutzen und Kosten sah nicht anders als bei der Bahn aus. Wehrend sich die Zahlboxen bei Bus und Straßenbahn in den Fahrzeugen befanden, waren Diese bei der U-Bahn an den Zugängen zum Bahnsteig zu finden. Bei der S-Bahn gab es keine Zahlboxen, dort musste man wie Heute auch, seinen Fahrkarte entwerten.

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