DDR-Volvo1So stand es am 07.09.2007 im Berliner Kurier, gemeint war nicht der Typ Volvo den sich der gemeine Reiche in der DDR leisten durfte, nein…. von diesem Typ Volvo orderte Erich rund 100 Stück für die höchsten Bonzen der DDR. Durch Zufall entdeckte Marco L. den Volvo 264 TE Baujahr 1976 auf einem verwilderten Grundstück in der nähe von Potsdam. Er kaufte dem Besitzer den Wagen sofort ab, dieser hatte den Volvo viele Jahre arglos auf seinem Grundstück stehen lassen. Bei diesem Volvo handelt es sich um ein Spezial-Model, extralang, mit Stufenheck, mit Klimaanlage und Funk. Ausgestattet und veredelt wurde der Volvo von Bertone in Turin. Heute findet man diese seltenen Fahrzeuge nur noch bei Sammlern und

in Museen. Der Volvo wurde also wahrlich vom Schrottplatz der Geschichte gerettet, so wie der Berliner Kurier es schreibt.



Der Volvo 244 DSL fuhr ab 1977 auf den Straßen der DDR und konnte von Privatpersonen für 42 000,- DDR Mark gekauft werden. Berliner Kennzeichen begannen zur DDR Zeit mit dem Buchstaben I, die in Berlin zugelassenen Volvos hatten alle die Buchstabenserie IBM. Da der Volvo vom Preis her nicht gerade ein „Arbeiter und Bauern“ Auto war, hatten die Berliner schnell Ihre eigene Deutung der Kennzeichen Buchstaben, IBM= Ich bin Millionär.

In den Jahren 1977 bis 1982 folgten weitere westliche Autotypen, Ziel war die Internationalisierung des Straßenbildes, besonders von Ost Berlin.


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Kategorie: Auto im Osten