Handgranatenweitwurf
Neulich fiel es mir wieder ein, eine völlig irreale Übung im Sportunterricht. Bei schönem Wetter fand der Sportunterricht draußen auf dem Schulhof oder auf dem nahe gelegenen Sportplatz statt. Neben den ganz normalen Sportarten wie Weitsprung, 100 Meter Lauf oder Liegestütze erinnere ich mich auch an die Sportübung Handgranatenweitwurf,
das Sportgerät für diese Übung waren Attrappen von Panzerhandgranaten. Dieses war auch eine Disziplin beim Schulsportfesten. Als Kind assoziierte man mit dieser Übung rein gar nichts. Es war für uns eine ganz normale Sportübung ohne einen einzigen Gedanken, was man da warf.
Was auch immer der Hintergrund dieser obskuren Übung sein sollte, an uns ging dieses Spurlos vorbei. Gäbe es Plüschtierweitwurf oder Kartoffelweitwurf so hätten wir auch dieses als simple Sportart hingenommen ohne einen Sinn zu hinterfragen. Was auch immer der ideologische Sinn dieses Schwachsinns war, das Ziel wurde verfehlt.
Kategorie: So war das

Da stimme ich voll zu. War nichts als eine Beschäftigung ohne Sinn.
Wogegen das Luftgewehrschießen z.B. im Ferienlager mal `ne schöne
Übung war und ich heute noch davon profitiere auf den vielen Kärwas oder wie die ganzen Rummel hier heute heißen. Ich such mir eben irgend ein Plüschtier aus und das schieße ich mir dann, nur so aus Spaß.
Grüße
Margrit
Jaja, jetzt könnte mal als Westler wieder sauber über die DDRler (so hieß das, bevor das Marketingwort Ossi erschien) schimpfen. Wir hatten dasselbe jedoch auch! Nur war es bei uns nicht so offen und paramilitärisch. Oder weshalb gab es im Westsportunterricht den Ballweitwurf, der als Vorstufe des Kugelstoßens getarnt wurde und mit selbigem doch so viel Ähnlichkeit hat wie ein Fahrrad mit einem Porsche? Also, Asche auf unser aller Haupt, Granaten und Bälle in den Schrank und weiterhin am Zusammenwachsen arbeiten. :-9