Archive for September, 2007

Zigaretten in der DDR

ddr-tabak.jpgAuf die Zigarettenpreise in der dahmaligen DDR können heutige Raucher nur mit Wehmut schauen. Eine 20er Packung Filterlose Zigaretten gab es schon für 1.60 Mark, Filterzigaretten bekam man ab 2,50 Mark. Duett war die einzige Sorte im 100er Format und mit 6,- Mark die teuerste Zigarette aus DDR Produktion. Mit 7 und 8,- Mark waren auch einige westliche Zigarettensorten im normalen Handel erhältlich. In Ost Berlin war die Cabinet für 3,20 Mark wohl die meist gerauchte Sorte, im Rest der Republik war es die F6, das lag nicht an den unterschiedlichen Geschmäckern, die Ursache lag eher in der Verteilung der Konsumgüter, denn bevorzugt wurde die Hauptstadt versorgt. den gesamten Beitrag lesen

Handgranatenweitwurf

ddr-schulsportNeulich fiel es mir wieder ein, eine völlig irreale Übung im Sportunterricht. Bei schönem Wetter fand der Sportunterricht draußen auf dem Schulhof oder auf dem nahe gelegenen Sportplatz statt. Neben den ganz normalen Sportarten wie Weitsprung, 100 Meter Lauf oder Liegestütze erinnere ich mich auch an die Sportübung Handgranatenweitwurf,

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Der Bonzen Volvo

DDR-Volvo1So stand es am 07.09.2007 im Berliner Kurier, gemeint war nicht der Typ Volvo den sich der gemeine Reiche in der DDR leisten durfte, nein…. von diesem Typ Volvo orderte Erich rund 100 Stück für die höchsten Bonzen der DDR. Durch Zufall entdeckte Marco L. den Volvo 264 TE Baujahr 1976 auf einem verwilderten Grundstück in der nähe von Potsdam. Er kaufte dem Besitzer den Wagen sofort ab, dieser hatte den Volvo viele Jahre arglos auf seinem Grundstück stehen lassen. Bei diesem Volvo handelt es sich um ein Spezial-Model, extralang, mit Stufenheck, mit Klimaanlage und Funk. Ausgestattet und veredelt wurde der Volvo von Bertone in Turin. Heute findet man diese seltenen Fahrzeuge nur noch bei Sammlern und

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70% wollen die DDR nicht zurück

HoneckerJetzt fast 20 Jahre nach der Wende hat die DDR einen Hauch von (N)ostalgie, da schaut man gerne mal so in die Vergangenheit. Aber zurück in Erichs Sozialismus will kaum einer. Nach einer Umfrage der „Super Illu“ wollen 71% aller Ostdeutschen auf keinen Fall Verhältnisse wie in der DDR zurückhaben.


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Schwarztaxi

M24Im damaligen Ostberlin gab es Taxis nicht gerade im Überfluss. Der Taxibetrieb gehörte zum VEB Kombinat Berliner Verkehrsbetriebe (BVB), darin waren Straßenbahn/Obus, U-Bahn, Omnibus, Weiße Flotte und Taxi zusammengeschlossen. Wo Not am Mann war, da waren Ostberliner schon immer erfinderisch. So blühte auch im Taxigeschäft eine verbotene aber dennoch geduldete Schattenwirtschaft.
Besonders am Wochenende wenn viele Leute unterwegs waren,

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